Die Höhle Pelekita

Die Höhle Pelekita

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Die Geschichte der Höhle

Sie ist von Káto Zákros in einer Stunde zu Fuß zu erreichen und in 15 Minuten von der Küste, wenn man bis dorthin mit dem Motorboot gefahren ist.

Ihre Länge beträgt insgesamt 310m und ihre Fläche 4.50Om². Mit ihren wunderbaren und reichen Sinterbildungen in den hintereinanderliegenden Räumen und den Spuren von Menschen aus der römischen Epoche, die man darin gefunden hat, zählt sie zu den schönsten und größten Höhlen Kretas. Sie wurde von dem Naturwissenschaftler E. Platakis und I. loannou erforscht.









Stalagtiten
Stalagmiten
Stalagmiten und Sintersäulen



Die Besichtigung der Höhle

Zunächst steigen wir in die 25 x 25m große Doline (trichterförmige Bodenvertiefung) hinunter, die durch den Bruch eines Teils der Höhlendecke entstanden ist. An der tiefsten Stelle öffnet sich der 27m breite und 10m hohe, apsidenartige Eingang zur Grotte.

Der erste Raum mit insgesamt 97m Länge, 36m Breite und 47m Höhe wird der «Große Tempel» genannt und ist mit wunderbaren Decken- und Wandsintern überzogen. Auf den Gesteinsbrocken, die hier und da am Boden liegen, sind riesige tierähnliche Stalagmiten gewachsen, unter denen zwei hinten rechts besonders auffallen. Der eine 8rn hohe Bodensinter hat die Form eines weiblichen Kopfes, der einer Göttin gehören könnte, während der zweite die 11m hohe Gestalt eines menschlichen Rumpfes mit Kopf hat. Man nimmt an, daß beide in der minoischen Zeit kultisch verehrt wurden.

An dieser Stelle beginnt der 24 x 8 x 25m große «Altarsaal». Ein natürlicher Stein wurde als Altar benutzt. Auf dem Boden liegen viele Scherben.

In den dritten, 6m tiefer liegenden Raum, das «Adyton», kommt man vom linken, rückwärtigen Teil des «Großen Tempels» aus. Anschließend führt ein 6 m langer Gang mit schönen Sintern in den runden, 12 x 12m großen «Kultsaal», dessen Decke und Wände von herrlichen Tropfsteinen überwuchert sind. Von hier aus steigen wir in den 4m höher gelegenen kleinen «Gebetssaal» hinauf, in dem sich eine Fülle von Sinterbildungen konzentrieren. Weitere 4m höher befindet sich die «Kapelle», ein ebenfalls an schönen Sintern reicher Raum.





Höhlenplan  Pelekita
 
 
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